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 Vorwort

Das Schulprogramm der Heinrich-Lüttecke-Schule wurde in den letzten Jahren mehrfach verändert und ergänzt. Zu den etablierten, bestehenden, gut ausgebauten Angeboten der Schule traten weitere hinzu. Ausgelöst wurden diese Entwicklungen nicht nur durch politische Neuerungen, Evaluationen, veränderte Rahmenpläne und Bedürfnisse der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler. Eine wesentliche Rolle spielte das Engagement des Kollegiums und der Schulleitung, die eine ständige Fortentwicklung der Arbeit in unserer „Schule mit dem Schwerpunkt Lernen“ bewirkt.

Geblieben ist trotz aller Weiterentwicklung der Grundgedanke, dass einzelne Kind in den Fokus der sonderpädagogischen Förderung zu stellen. Die Schwerpunktsetzung unserer Arbeit berücksichtigt diesen Wert so weit wie nur möglich, unberührt davon, an welchem Ort ein Kind gefördert wird.
Im Interesse der Schülerinnen und Schüler haben die Fächer Deutsch und Mathematik eine herausragende Bedeutung innerhalb unserer Schule, wodurch keine Vernachlässigung der anderen Fachbereiche entsteht. Der Ganztagesbetrieb ergänzt darüber hinaus die stärker lernorientierten Inhalte der Vormittagsstunden durch Möglichkeiten des sozialen Miteinanders, Freizeitangebote und die Förderung von Schlüsselqualifikationen.
Ein Schulprogramm, das Lernkultur ernst nimmt, wird immer die Umgebung unter dem Prinzip „ Öffnung von Schule“ in den Lernprozess einbeziehen. Für die Schüle-rinnen und Schüler der Heinrich-Lüttecke-Schule wird es wichtig sein, Erfahrungen in unterschiedlichen Betrieben und zu sammeln und außerschulische Lernorte kennen zu lernen. Dieser inhaltliche Schwerpunkt zieht sich durch alle Stufen.
Die Einbindung berufsorientierter Aktivitäten in das schulinterne Curriculum bzw. in den Lernprozess bietet unserer Schule Möglichkeiten des Lernens in Zusammen-hängen. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler kontinuierlich an die Arbeitswelt herangeführt und auf Möglichkeiten der Berufswahl vorbereitet.

Das Schulprogramm steht in engem Zusammenhang mit den Zielvereinbarungen, die mit der zuständigen Dezernentin des Schulamts getroffen werden und durch Schulentwicklungsberater begleitet werden. Hierdurch können Handlungsschritte überlegt und festgelegt werden, die den Beteiligten Entwicklungsmöglichkeiten bieten, aber auch ein Stück Verantwortung übertragen. Durch ein Schulprogramm als gemeinsamer Bezugspunkt werden Absprachen über Zusammenhänge und Verlässlichkeiten in den Inhalten und Methoden geschaffen. Die daraus resultierende Transparenz fördert Vertrauen; Wege und Ergebnisse werden nachvollziehbar.

Das Schulprogramm wurde zum April 2018 neu verabschiedet. Es enthält fünf Leitgedanken mit Ausführungen und im Anhang die neun wichtigsten Konzepte der Schule (ETEP, Log-Buch-Arbeit, MARSCHNER-Konzept, Schwimmen, Reiten, Medienkonzept, Betreuung, Berufsorientierung und Schüler geleitete Projekte, .
Aufgrund der immer wieder vorgesehenen Neuerungen wird es zur Ansicht nur in geringer Stückzahl ausgedruckt. Es steht auf Anfrage in der EDV zum Ausdruck bereit. Daneben besteht ein Schulprofil, welches die konkrete Arbeit vor Ort in den Mittelpunkt stellt.

Bad Arolsen, 15.05.2018