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Informationen zum Konzept für die Praxisklassen-Maßnahme

 

Allgemeine Aufgabe und Bildungsziel unserer Schule

Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer erheblichen und lang andauernden Lernbeeinträchtigung sonderpädagogischer Förderung bedürfen, zum berufsorientierten Abschluss einer Schule mit dem Schwerpunkt Lernen und zur Berufsreife zu führen.“

Unsere Schule ist eine allgemein bildende Förderschule mit eigenen Curricular, die sich an den Plänen und Stundentafeln der Grund- und Hauptschule orientieren. Als Leitidee für unsere gesamte pädagogische Arbeit gilt, die SchülerInnen der HLS „Fit für das Leben“ zu machen.

Nach der Schulentlassung, die gewöhnlich nach dem erfolgreichen Besuch der 9. Klasse erfolgt („Berufsorientierter Abschluss“), sind Schulzeitverlängerungen möglich. Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss in der Berufsschule zu erwerben, PuSCH-Maßnahme zu durchlaufen oder sich in berufsvorbereitenden Kursen fortbilden.

 

Der Unterricht in der Hauptstufe unserer Schule laüft stark berufsorientiert (BO-Konzept: verschiedene Varianten der Praktika, Berufserprobungen und Betriebserkundungen, Potenzialanalyse). Der Unterricht zielt darauf ab, individuelle Stärken der SchülerInnen zu fördern und ihr Selbstwertgefühl zu steigern sowie Lern- und Leistungsrückstände aufzuarbeiten.

Zu Beginn der achten Klasse findetein dreiwöchiges Blockpraktikum statt. Alle weiteren werden flexibel durch die Lehrperson in den folgenden zwei Jahren eingeleitet und mit weiteren Elementen der Berufsorientierung gekoppelt. Die SchülerInnen lernen verschiedene Praktikumsbetriebe und Arbeitsbereiche kennen. Im Anschluss an die Praktika werden jeweils Präsentation vorbereitet. 

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es in Bad Arolsen und den umliegenden Gemeinden genug Praktikumsplätze für unsere Schüler gibt. Die Betriebe und Firmen haben mit unseren SchülerInnen überwiegend gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Heinrich-Lüttecke-Schule verfügt über erfahrene Lehrkräfte, die die Betreuung der Praktikanten sicherstellen und in der Lage sind, deren betriebliche Aktivitäten und Lernprozesse unterrichtlich kompetent und individuell zu verwerten.

 

Die Beschulung an der HLS

  • verknüpft theoretische Inhalte mit den gewonnen Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis;

  • kommt SchülerInnen mit ausgeprägten praktischen Fähigkeiten entgegen;

  • bereitet praxisnah auf das Berufs- und Arbeitsleben vor;

  • ist projekt- und handlungsorientiert;

  • dient der verstärkten Vermittlung von Basiskompetenzen und dem Fächerkanon angelehnt an den der Hauptschule;

  • fördert soziale Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen.

 

Weitere Informationen bekommen Sie an der Heinrich-Lüttecke-Schule.